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Wuppertal als MONOPOLY-Edition

Der berühmte Spieleklassiker MONOPOLY kommt nach Wuppertal! Endlich ist es soweit! Wuppertal bekommt seine ganz eigene, neue und maßgeschneiderte MONOPOLY-Edition. In dieser Erstauflage sollen die Sehenswürdigkeiten und beliebtesten lokalen Unternehmen eine große Rolle spielen und somit so viel Wuppertal wie möglich bieten.

Bei dieser Version des Brettspielklassikers finden nicht nur Straßen aus Wuppertal, sondern auch lokale Unternehmen, Händler, Vereine und Medien einen Platz auf dem Spielbrett. Auch die Texte der Ereignis- und Gemeinschaftskarten stehen ganz im Zeichen von Wuppertal und werden mit kreativen Texten in Lokalkolorit angepasst.

Aufgrund der hohen Nachfrage, wird der Düsseldorfer Spieleverlag Winning Moves das neue MONOPOLY schon bald auf den Markt bringen: Das ideale Geschenk für Bewohner und Freunde von Wuppertal.

Erlebe Wuppertal als MONOPOLY

An Ostern 2022 ist es endlich soweit! MONOPOLY Wuppertal kommt in die Stadt!

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Die Geschichte von MONOPOLY

In nur wenigen Stunden häufen sich sagenhafte Vermögen an, Familienväter werden zu skrupellosen Immobilienhaien, Kinder bauen Häuser und Hotels, Oma landet im Gefängnis und Mutti muss eine Hypothek aufnehmen. Das kann natürlich nur MONOPOLY sein, – das erfolgreichste Gesellschaftsspiel der Welt. Über 260 Millionen Mal wurde es verkauft und von ca. 750 Millionen Menschen bereits gespielt. Doch wie und wo fing eigentlich alles an?

1904

Ein Spiel um Monopole, ums Spekulieren, Kaufen und Verkaufen. Wie könnte es anders sein – MONOPOLY kommt aus den USA. Die MONOPOLY-Geschichte beginnt im Jahre 1904. Im Bundesstaat Pennsylvania entwickelt Elizabeth Magie ein Brettspiel, das sie „The Landlord’s Game“ nennt und patentieren lässt. Auch wenn es schon wesentliche Elemente des späteren MONOPOLY zeigt, ist „The Landlord‘s Game“ als sozial-kritisches Spiel gedacht! Elizabeth Magie ist nämlich eine Verfechterin der, von dem Wirtschaftswissenschaftler Henry George entwickelten, „Single Tax“-Theorie: Demnach soll nur noch eine Steuer auf Grund und Boden erhoben werden, um dem schädlichen Einfluss der Großgrundbesitzer und Bodenspekulanten zu begegnen. In ihrem Spiel will Elizabeth Magie die antisoziale Wirkung von Monopolen demonstrieren. Elizabeth Magie produziert und verkauft ihr Produkt zunächst mit mäßigem Erfolg. Es breitet sich dennoch aus – und wird kopiert! Vor allem an den amerikanischen Universitäten, wie in Princeton oder der Universität von Pennsylvania, gewinnt das Spiel eine enorme Beliebtheit unter den Studenten, die es verändern und mit den örtlichen Straßennamen nachbauen. Wie Winning Moves über 100 Jahre später!

1924

1924 beantragt Elizabeth Magie ein weiteres Patent für eine überarbeitete Version des Landlord-Spiels. Zuvor zeigt sie es Georg Parker, dem Gründer der Firma Parker Brother. Parker prüft das Spiel gründlich, ist jedoch der Überzeugung, dass es keinen Spaß mache. Dieses Spiel hat erzieherische Züge und – noch schlimmer – eine politische Botschaft! Aus Erfahrung weiß Parker, dass diese Kombination zum Scheitern verurteilt ist. Er lehnt das Spiel ab

1933

Neun Jahre später begann die zweite Entstehungsgeschichte von Monopoly, in deren Mittelpunkt der arbeitslose Heizungsbauer Charles Darrow stand. Darrow lebte in German Town, einem Stadtteil von Philadelphia, und lernte das Spiel 1933 kennen. Er veränderte es und entwickelte an seinem Küchentisch eine Version mit Straßen, deren Namen er Atlantic City entlehnte, einem Badeort 70 Meilen entfernt am Meer. Für das Spielbrett benutzte er ein Wachstuch, das ursprünglich als Tischdecke diente. Die Häuser und Hotels schnitzte er aus Holzabfällen. Die Karten schrieb er mit der Hand. Gerüchten zufolge sollen die ersten Spielfiguren Glücksbringer aus einer Halskette seiner Frau gewesen sein.

1934

Darrows Familie liebt das Spiel! Innerhalb weniger Monate wird er von seinen Nachbarn gebeten, auch Spiele für sie herzustellen. Die immer größer werdende Nachfrage kann Darrow bald nicht mehr alleine bewältigen, er vergibt daher die Produktion des Spielbretts an einen befreundeten Drucker. Auf diese Weise steigert er seine Tagesproduktion auf sechs Spiele, die er für 2,50 $ pro Spiel verkauft.

1934 kann Darrow das John-Wanamaker-Kaufhaus in Philadelphia als Vertriebspartner gewinnen. Schon bald treffen Großaufträge ein und Darrow steht vor einer wichtigen Entscheidung: entweder einen Kredit aufnehmen und die Herstellung und Vermarktung von MONOPOLY im größeren Stil selbst übernehmen oder das Konzept an einen Hersteller gegen Lizenzgebühren verkaufen. Wie Elizabeth Magie 10 Jahre zuvor, entscheidet sich Darrow, das Spiel den Parker Brothers anzubieten. Doch die lehnen das Spiel erneut ab!

1935

Enttäuscht, aber nicht entmutigt, riskiert Darrow alles, was er besitzt und gibt selbst 5.000 Spiele in Auftrag. Der Verkauf entwickelt sich prächtig und nun endlich wittern auch die Parker Brothers ein Geschäft. Sie stellen ihre Prinzipien zurück und kaufen Darrow 1935 die Rechte an MONOPOLY ab. Eine Entscheidung, die goldrichtig ist und viel, sehr viel Geld einbringen wird! MONOPOLY wird der größte Treffer, den Parker Brothers jemals landet. Der Umsatz des Spiels steigt in Schwindel erregende Höhen: bereits ein Jahr später ist MONOPOLY das meistverkaufte Spiel in den USA und rettet Parker in der großen Wirtschaftskrise vor dem Bankrott. Für Charles Darrow erfüllt sich der amerikanische Traum: vom Heizungsbau-Ingenieur zum Millionär. Doch wie im Spiel selbst, gibt es auch eine große Verliererin: Elizabeth Magie. Parker Brothers kauften ihr die Rechte an den beiden Patenten für 500 $ ab.

1936 - 2009

Die Popularität von MONOPOLY breitet sich schnell weit über die Grenzen von Amerika hinweg aus. Das Spiel wird meist in die jeweilige Landeswährung übertragen, auf dem Spielbrett werden lokale Straßennamen verwendet. 1936 erscheint die erste deutsche Version von MONOPOLY – mit den Straßennamen von Berlin. Das Prominentenviertel Schwanenwerder nimmt dabei den teuersten Platz mit den höchsten Mieten ein. Dort wohnt zu der Zeit allerdings Propagandaminister Goebbels, der das „Berlin-MONOPOLY“ als „jüdisches Schacher- und Wucherspiel“ verbieten lässt. Als 1953 die bundesdeutsche Standardversion auf den Markt kommt, wählt man Phantasienamen für die Straßen, um Problemen vorsorglich aus dem Weg zu gehen. Die immensen Grundstückspreise bleiben jedoch in der Höhe der vormaligen Reichsmarkbeträge; die Schlossallee kostet den „horrenden“ Preis von 8.000 DM. In der DDR wird MONOPOLY offiziell verboten, es wird jedoch von Fans heimlich nachgebaut. Mit der Euro-Umstellung passt sich die deutsche MONOPOLY-Ausgabe den internationalen Grundstückswerten an. 2009 wird eine neue, weltweit einheitliche MONOPOLY-Währung eingeführt: der MONOPOLY-Dollar M. 400 MONOPOLY-Dollar kostet nun die teuerste Straße.

2021

Wuppertal bekommt sein eigenes MONOPOLY - Und du kannst mit deiner Stimme Geschichte schreiben und beeinflussen, welche Straßen auf dem Spielbrett verewigt werden!